Flaneur und Wortästhet
Max Goldt
Lippen abwischen und lächeln

(c) Axel Martens
Max Goldt – Satz für Satz grossartige Unterhaltung. Kein anderer zeitgenössischer deutscher Autor beherrscht die Kunst der absichtsvollen Ab- und Ausschweifung, das lässige Lustwandeln von Pontius zu Pilatus wie er. «Lippen abwischen und lächeln» enthält 74 Preziosen, darunter Klassiker wie «Ein Querulant hört was knarren», «Tätowiert, motorisiert, desinteressiert – der Kleinbürger zwischen Statistik und Traum» oder «Der Zauber des seitlich dran Vorbeigehens», die in der Westfalenpost sehr treffend gelobt wurden: «Nur wenig geht über die Texte von Max Goldt, höchstens die Lesung der Texte von Max Goldt durch Max Goldt. Besser geht’s nicht.»
Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musik-Duo Foyer des Arts. Zusammen mit dem Zeichner Stephan Katz hat er mehrere Comicbände herausgegeben. Für sein Schaffen erhielt Goldt etliche Auszeichnungen, u.a. den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, den Kleist-Preis und den Hugo-Ball-Preis.
Max Goldt: Lippen abwischen und lächeln.Texte. Rowohlt 2018
Lesungen
| Fr 27.03.2020, 20 h | Basilika, Singen |













